Patrick Bleuer
nimmt mit seiner Border Collie Hündin Hayley an der Agility-WM teil
An der Mitgliederversammlung präsentierte sich der Verein solide aufgestellt.
Bild: zvg
Region An der ordentlichen Mitgliederversammlung des Schweizerischen Roten Kreuzes Kanton Solothurn (SRK SO) präsentierte sich der Verein als solide aufgestellt, innovativ und gesellschaftlich hoch engagiert. Zahlreiche Mitglieder, Mitarbeitende, Gäste und Partnerorganisationen fanden sich ein, um Rückblick auf das Jahr 2024 zu halten und Weichen für die Zukunft zu stellen.
Präsident Dr. Arthur Haefliger führte durch die Versammlung und präsentierte die erfreuliche Jahresrechnung 2024. Der Jahresbericht 2024 wurde ebenso einstimmig angenommen wie die Jahresrechnung, das Budget 2025 samt gleichbleibendem Mitgliederbeitrag. Auch die Revisionsstelle Gribi & Partner AG wurde bestätigt.
Ein Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung: Mario Wüthrich, Bereichsleiter «Unterstützung im Alltag», stellte das IT-Projekt Cosmos vor, bei dem das SRK SO als Pilotkanton mitwirkte. Mit der Einführung von Salesforce wurde eine zentrale Infrastruktur geschaffen, welche die Zusammenarbeit intern, mit den Begünstigten und mit den Freiwilligen verbessert. Die SRK-Community-Plattform ermöglicht einen digitalen Marktplatz, wo die Freiwilligen ihre Einsätze selbständig auswählen können.
Tanya Zimmermann, Bereichsleiterin Ergotherapie, verdeutlichte in einem praxisnahen Vortrag die Bedeutung der Ergotherapie für Menschen mit psychischen Herausforderungen. Die Ergotherapie fördere gezielt die Alltagsfähigkeit, unterstützt die Selbstständigkeit und fördert damit die Lebensqualität.
Marzio Medici, Mitglied des Rotkreuzrates und Präsident des Kantonalverbands Uri überbrachte das Grusswort des Rotkreuzrates. Er lobte die innovative und solide Arbeit des Kantonalverbands Solothurn, die engagierten Mitarbeitenden und die umsichtige Führung. Medici betonte, wie wichtig das SRK – gerade in global bewegten Zeiten – für verletzliche Menschen in der Schweiz und weltweit sei.
Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung dem verstorbenen Vorstandsmitglied Mark Herzig, der über 24 Jahre für das SRK Kanton Solothurn tätig war. Präsident Haefliger bedankte sich bei den Mitarbeitenden und Freiwilligen für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Menschlichkeit.
Trotz Herausforderungen wie steigende Kosten, die notwendige Digitalisierung und gesellschaftliche Veränderungen bleibt das SRK Kanton Solothurn auf Kurs. «Wir wollen unsere Dienstleistungen im bisherigen Umfang weiterführen, denn es braucht uns», so Präsident Haefliger. Er zitiert Tucholsky: «Es geht nirgends so merkwürdig zu wie auf der Welt» und stellt fest, dass je merkwürdiger es auf der Welt zu geht, desto mehr braucht es das Rote Kreuz.
Zum Abschluss der Versammlung überreichte der Italienische Blutspendeverein dem SRK ein Geschenk anlässlich seines 60-jährigen Bestehens – ein schönes Zeichen der Verbundenheit.
pd
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