Patrick Bleuer
nimmt mit seiner Border Collie Hündin Hayley an der Agility-WM teil
Regierungsrätin Brigit wyss mit den Absolventinnen und Absolventen des Jagdlehrgangs.
Bild: Roland Büttiker, RevierJagd Solothurn
Auf Schloss Waldegg wurden vergangene Woche 26 Absolventinnen und Absolventen des Jagdlehrgangs feierlich in den Kreis der aktiven Jägerinnen und Jäger aufgenommen – darunter viele aus der Region Olten.
Region Nach einem intensiven 18-monatigen Fachlehrgang haben 6 Frauen und 20 Männer die Jagdprüfung erfolgreich bestanden. Regierungsrätin Brigit Wyss betonte in ihrer Ansprache auf Schloss Waldegg die Bedeutung der Jagd als Handwerk, das Disziplin, Geduld und Respekt vor der Natur erfordert. Die Jagdprüfung im Kanton Solothurn gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Neben Fächern wie Wildtierbiologie, Jagdpraxis, Gesetzeskunde und Öffentlichkeitsarbeit mussten die Kandidatinnen und Kandidaten auch einen Jagdparcours absolvieren, bei dem sie ihre Schiessfertigkeit und den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe unter Beweis stellten. Zusätzlich waren mindestens 25 Stunden hegerische Tätigkeiten zugunsten der Wildtiere und ihrer Lebensräume nachzuweisen.
Ein besonderer Moment der Feier war die Verabschiedung von Andreas Doppler, der nach 16 Jahren aus der Jagdprüfungskommission ausscheidet. In dieser Zeit hat er gegen 400 Jungjägerinnen und Jungjäger auf dem Weg zur Jagdprüfung begleitet. Regierungsrätin Wyss dankte ihm für sein grosses Engagement und überreichte ihm ein Geschenk als Zeichen der Wertschätzung.
Die neuen Jägerinnen und Jäger starten nun in eine spannende Zukunft, in der sie ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der Praxis anwenden und vertiefen können. Neben der Regulierung von Wildbeständen und dem Schutz der Lebensräume werden sie auch einen wichtigen Beitrag zur Begrenzung von Wildschäden leisten.
pd
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